Aphyosemion spec. Bodi
H. Gresens und Mitreisender O. Armbruster besuchten von 10. Februar bis 04. März 2009 Kamerun. H. Gresens ist in der Killifischszene ein bekannter Killifischfänger und Züchter.
Mittlereile war er 30 mal in Kamerun unterwegs inklusiv 29 mal Fischfang. Ihm wurde von einigen Killifisch Freunden herangetragen er sollte unter anderem Aphyosemion raddai
wenn möglich mit nach Deutschland bringen. In der kleinen Ortschaft Manyai starteten sie ihren ersten Einsatz. Aph. raddai ist hier zu Hause. Ein kleiner Bach, der nahe zur Straße
durch den Ort fließt war ihnen bekannt von früheren Fangreisen. Leider stellten sie fest das die Wasserqualität sehr zu wünschen übrig läßt, neu eingerichtete Häuser und
Waschplätze direkt am Biotop tragen wohl die Verantwortung für die schlechte Wasserqualität.
Nahe des Ortes im Urwald gelegen gab es noch einen Bach der nicht breiter als zwei Meter war, er führte kristallklares Wasser. Nach mühevollen keschern konnten sie nur wenige
Jungfische dieser schönen Art fangen.
Weiter unterwegs Richtung Boumnyebel nach Eseka nach etwa 2 km wurde ein kleiner Trampelweg entdeckt der fast schon zugewachsen war und dahinter wurde das Biotop entdeckt
von Epiplaty esekanus und Aphyosemion raddai, wo nach sie suchten. Sie fingen um die 30 Exemplare Epiplaty esekanus und um die 20 Exeplare Aphyosemion raddai !
Am nächsten Morgen gings Richtung Lolodorf/Kribi . Sie wollten Neuland untersuchen und die ersten 10 Km der Strecke war zum Teil sehr staubig und trocken und bescherten ihnen
keine Bäche. Nach der Hälfte der Strecke die insgesamt 94 Km lang sein sollte entdeckten sie das Dorf Bodi und wieder hinter einem Trampelpfad durch meterhohes Gras entdeckten
sie ein etwa 2 Meter breiten in der Uferregion stark mit Wasserpflanzen bewachsenen, leicht fließenden Gewässer. Gleich beim ersten Kescherzug befanden sich etliche halbwüchsige
und ausgewachsene Chromaphyosemion loennbergii, einige Barben und ein Weibchen einer Aphyosemion Art. Mehr als 80 Exemplare von Chromaphyosemion loennbergii konnte
gefangen werden. Sie fingen einige weitere Weibchen von der Aphyosemion Art aber nur ein einziges Männchen.
Dieser neuer Aphyosemion läuft vorläufig unter `spec. Bodi`
Experten vermuten das dieser Aphyosemion zu der cameronense Gruppe gehört und vermutlich eine Population von Aphyosemion amoenum ist.
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